Das hatte ich für mich ausgeschlossen, als ich mich selbstständig gemacht habe.
Ich habe mich überhaupt nicht in diesem Trainings- und Seminargeschäft gesehen. Ich wollte in die Teambegleitung und coachen. Schließlich bin ich ausgebildete Coach. Und ja, das Coachen macht mir unheimlich viel Spaß, vor allem, weil ich nah dran an der Entwicklung bin. Ich begleite eine Person über einen gewissen Zeitraum und kann zusehen, wie sich etwas verändert. Das ist wirklich toll.
Auch in der Beratung und Begleitung von Teams bin ich nah dran und sehe in den meisten Fällen, was meine Arbeit bewirkt. Und genau das, glaube ich, war es, was mich vom Trainerinnendasein abgeschreckt hat: kurz rein, Impulse und Input geben, und wieder raus. Was daraus wird? Tja, keine Ahnung. Und weil ich ein Fan von nachhaltiger Entwicklung bin, passte das einfach nicht so richtig in mein Wertesystem.
Wie eine hartnäckige Personalreferentin alles ins Rollen brachte
Genau hier zeigt sich mal wieder, wie gut es ist, Dinge trotzdem auszuprobieren. Zugegeben, ausprobiert habe ich es auch, um Geld zu verdienen. Es bot sich eine Gelegenheit, bei der ich zuschlagen musste, allen eigenen Vorbehalten zum Trotz. Ich habe also mein erstes Seminar gegeben und war danach so beseelt: Das Feedback war großartig, die Mitarbeit war toll und die Resonanz auch im Nachhinein super.
Es folgte eine weitere Anfrage, dieses Mal zum Thema Konfliktmanagement, die ich zunächst abgesagt habe. Noch ein Seminar, noch dazu zu einem Thema, bei dem ich mir überhaupt nicht sicher war, ob ich da die Richtige bin?
Gott sei Dank war die Personalreferentin auf der anderen Seite so hartnäckig, dass ich am Ende doch zugesagt habe. Und was soll ich sagen: Daraus ist eine neue Liebe für dieses und viele naheliegende Themen entstanden. Es folgte sogar eine Weiterbildung zum Konfliktcoach, davor schon eine zum Teamcoach und zur Supervisorin.
Meine Lieblingsthemen heute
Hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht gedacht, dass ausgerechnet das mal meine Kernthemen werden, aber hey, auch ich entwickle mich weiter. Oder finde einfach immer mehr zu meinem eigenen Weg. Heute sind das:
- Konflikte erkennen und lösen
- Schwierige Gespräche souverän meistern
- Feedback geben und nehmen
- Grenzen setzen und Nein sagen
Irgendwie sind das alles Themen, bei denen es um Kommunikation in nicht ganz einfachen Situationen geht. Konfliktmanagement für Führungskräfte, Teamentwicklung, das eine schwierige Gespräch, das schon seit Wochen aufgeschoben wird. Ich glaube, genau da liegt auch meine Stärke: das Thema dahinter zu sehen und mit den Menschen gemeinsam aufzulösen, statt nur an der Oberfläche zu kratzen.

Was ich mit einbringe
Den eigenen Weg, die eigene Haltung, die eigenen Werte in seine Aufgabe einzubringen, zum Beispiel als Führungskraft, halte ich für enorm wichtig. Also mache ich es in meinen Trainings und Seminaren auch nicht anders. Ich bringe meine Werte für eine gute Zusammenarbeit mit ein, mein Menschenbild, meine Haltung, aber auch meine eigene Erfahrung aus über zehn Jahren als Führungskraft. Keine Theorie von der Stange, sondern Wissen, das ich selbst im Alltag durchlebt habe, mit allem, was dazugehört.
Und jetzt?
Ehrlich gesagt: Ich will mehr davon. Die Mischung aus Konfliktmanagement, schwierigen Gesprächen, Feedback und Grenzen setzen ist mittlerweile eines meiner liebsten Betätigungsfelder geworden, und ich würde diese Themen gerne noch häufiger in Unternehmen tragen, als Trainerin für Führungskräfte-Schulungen und Teamentwicklung.
Das hat für mich vor allem zwei Gründe.
- Der Bedarf ist riesig. Meine Seminare sind richtig gut besucht und gebucht, und das zeigt mir, wie groß die Unsicherheit tatsächlich ist, wenn es um den Umgang mit Konflikten geht, oder darum, wie man ein schwieriges Gespräch führt. Apropos schwierig: Wann ist eigentlich ein Gesprächspartner, eine Gesprächspartnerin überhaupt schwierig? Das allein wäre schon mal einen eigenen Artikel wert. Jedenfalls merke ich: Wo der Bedarf so hoch ist, ist auch die Wirkung enorm.
- Kommunikation ist für Führungskräfte eine der zentralen Aufgaben, vielleicht sogar die zentrale. Und darin sicher und gut ausgebildet zu sein, ist unglaublich wertvoll, auch fürs Unternehmen. Denn Konflikte, die vor sich hin schwelen, und Gespräche, die nicht geführt werden und irgendwann eskalieren, kosten am Ende viel mehr Zeit, Produktivität und tatsächlich auch bares Geld. Deshalb lohnt es sich für Unternehmen enorm, gerade in diese Themen zu investieren: in die Weiterbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeitenden und Führungskräfte.
Deshalb bin ich gerade ganz offen auf der Suche nach weiteren Unternehmen, die genau das suchen: eine Trainerin, die praxisorientiert arbeitet, eigene Erfahrungen mit einbringt statt nur Theorie von der Stange, und die an nachhaltiger Persönlichkeits- und Personalentwicklung interessiert ist statt an einem kurzen Impuls, der schon am nächsten Tag wieder verpufft.
Wenn das nach deinem Unternehmen klingt, oder du jemanden kennst, dem ich weiterhelfen könnte: Melde dich gerne bei mir. Schau dir auch gerne meine Trainings & Seminare an, da findest du eine Übersicht, wozu ich aktuell buchbar bin.
Manchmal ist es eben doch gut, sich von hartnäckigen Personalreferentinnen überzeugen zu lassen.
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Ich bin Katrin Weber, Business- und Leadership Coach mit Fokus auf Female Leadership. Bevor ich andere Frauen in Führung begleitet habe, habe ich selbst über 10 Jahre lang geführt – mit allem, was dazugehört: Umwege, Unsicherheiten, und der einen oder anderen Erkenntnis, die erst im Nachhinein Sinn ergab.
Heute helfe ich Frauen dabei, ihren eigenen Führungsstil zu finden, statt fremde Rollen nachzuspielen. Auf meinem Blog schreibe ich regelmäßig genau über genau solche Themen.









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